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88 Leitgedanken – Einführung

Die 88 Leitgedanken der Weltanschauungslehre Wegonam können unter anderem dabei behilflich sein, eine persönliche Verbindung mit dem Universum und seinen Elementen herzustellen. Sie sind entworfen worden, um sich gezielt ein positives Leben zu gestalten. So sind die Leitgedanken dazu in der Lage, bei der Betrachtung der verschiedensten Bereiche des Lebens Unterstützung zu bieten, wenn es darum geht, zu entsprechenden Erkenntnissen zu gelangen. Für einen selbst und für die Gemeinschaft, für Situationen (Moment) und Gegebenheiten (über den Moment hinaus über einen längeren Zeitraum hinweg).

Jeder dieser 88 Sätze (Gedanken) besitzt einen eigenen Bedeutungswert, trotzdem sie teilweise im Kern vom selben sprechen oder aufeinander aufbauen. Auch wenn es im Wegonam feststehende Aussagen sind, so sind diese nicht in Stein gemeißelt. Es handelt sich lediglich um Ideen, die frei sein wollen, frei interpretiert werden wollen und dementsprechend auf das eigene Leben Anwendung finden beziehungsweise übertragen werden können. Damit dieses gelingt, sollten die Worte uneingeschränkt genutzt werden, indem sich das herausgezogen wird, was in bestimmten Lebenssituationen als hilfreich erscheint und vom Wortklang her am besten zu einem passt. Um das zu erreichen, ist es ratsam, die eigenen Bilder, die beim Lesen der Sätze im Geiste entstehen (also die Deutung), in Form von Worten für sich wiederzugeben beziehungsweise niederzuschreiben. Auf diese Weise ist die Möglichkeit gegeben, die Verse (wenn nötig) neu zu gestalten (also an die eigene Interpretation anzupassen). Die unter den Sprüchen getätigten, zumeist ungeordneten Interpretationen dienen als Möglichkeiten und nicht als absolute Aussagen, beziehungsweise als Idee oder auch als Anregungen für die eigene Weiter- oder auch Neugestaltung.

Zu der textlichen Gestaltung sei zu sagen, dass die Leitgedanken als persönliche „Aufforderung“ verfasst sind. Eine Ausnahme stellen die Leitgedanken dar, welche sich mit der „Theorie“ des Wegonam befassen. Auch wenn es sich um persönliche Anregungen handelt, verlieren die Sprüche in Bezug auf die Gemeinschaft nicht ihre Gültigkeit, da die Möglichkeit gegeben ist, sie dementsprechend zu formulieren. Beispiel: Leitgedanke 03 „Nutze die Masse, um Kraft zu erzeugen und achte auf ihren gezielten Einsatz!“ Für die Gemeinschaft formuliert: „Nutzt gemeinsam die Masse, um Kraft zu erzeugen und achtet auf ihren gezielten Einsatz!“. Daneben sind einige der 88 Mottos eher abstrakter gehalten, was sie vielschichtiger macht. Dies hat zur Folge, dass sie kryptischer daherkommen, um den Interpretationsspielraum groß zu halten, während andere sich konkreter geben („kryptisch“ beschreibt etwas Geheimnisvolles, Rätselhaftes oder schwer Verständliches, oft in Bezug auf Botschaften oder Informationen). Doch egal, um welches Motto es sich handelt, jedes einzelne ist in unterschiedlichen Lebenssituationen interpretierbar und anwendbar. Im Entstehen und Vergehen sowie über die Zeit hinweg, für einen selbst, genauso wie für die Gesellschaft beziehungsweise Gemeinschaft.

Die 88 Leitgedanken dienen unter anderem:
• als Motivator, um Ideen umzusetzen
• für die Persönlichkeitsentwicklung
• für den Umgang mit Gesundheit
• für den Umgang mit den Mitmenschen

88 Leitgedanken sind zustande gekommen, da die 8 im Wegonam eine zentrale Bedeutung trägt. 88 steht dort sinnbildlich für alles, was sich wandelt und dabei in seinem Grundprinzip erhalten bleibt. So kann 88 in alle Richtungen gedreht oder es können die Ziffern vertauscht werden und es bleibt immer 88. 88 steht symbolisch für die zwei Seiten, die gegensätzlich ausgeprägt erscheinen und dennoch bei tieferer Betrachtung derselben Quelle entspringen, da sie eine Einheit bilden. Die Mottos wurden so gestaltet, dass es möglich ist, „alles im Wenigen oder Kleinen zu finden“ (wenige Worte, in denen vieles aus allen Bereichen reininterpretiert werden kann). Im Sinne dessen, dass sich größere Zusammenhänge auch in kleinen Einheiten widerspiegeln können und im Gegensatz dazu, kleine Denk- oder Handlungsschritte größere Entwicklungen ermöglichen.

Bei den ersten 8 Leitgedanken handelt es sich um den universellen Vorgang der Entstehung von etwas. Hierfür wird das Bildnis des Universums mit seinen Elementen genutzt, welche im Wegonam unter verschiedenen Aspekten verwendet werden. So werden im Wegonam dem Universum „Sterne-Sonne-Planeten-Mond, Geist-Materie-Raum-Zeit, Masse-Kraft, Energie-Arbeit“ als Einheiten zugeschrieben. Die Einheiten der Elemente setzen sich aus „Winter-Frühling-Sommer-Herbst, Feuer-Wasser-Metall-Holz, Luft-Mineralien, Erde-Gestein“ zusammen. Die weiteren 32 Leitgedanken werden genutzt, um die 4 Einheiten (Theorie, Methode, Tugenden und Lehrstufen) des Wegonam alltagstauglich näherzubringen. Dabei ist die Theorie ebenso wie die des Universums und der Elemente eher an das große Ganze gerichtet und die Methode, die Tugenden und die Lehrstufen orientieren sich weitestgehend am Persönlichen, welches im Kern immer Auswirkungen auf das große Ganze mit sich bringt. Die 48 folgenden Leitgedanken sind persönlicher Natur und bauen, gerade anfangs, aufeinander auf. Ansonsten sind sie nicht in „Blöcken“ oder „Abschnitten“ eingeteilt wie die ersten 40 Leitgedanken.

Nach und nach werden in dieser Blogkategorie die 88 Leitgedanken mit Erläuterungen veröffentlicht.

Mehr zum Wegonam und den pdf-download gibt es hier

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