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Wegonam: Das Symbol

Alles im Universum besteht aus Formen, die als Rundungen, Bögen sowie Ecken und Spitzen beschrieben werden können, nichts ist ausschließlich winklig und auch nicht ausschließlich rund. Nichts steht für sich alleine, alles hängt zusammen, alles geht ineinander über bzw. fließt ineinander. Entweder aus der Ferne oder aus einer direkten Wechselbeziehung zueinander. Auf dieser Grundidee ist das Wegonam-Symbol (auch als „Tellerkreuz“ bezeichnet) aufgebaut. Dieses Symbol dient einerseits als „Erkennungszeichen“ für das Wegonam und andererseits geht es weit über eine symbolische erkennbare Bedeutung hinaus. Sein Hauptzweck besteht in einer symbolischen „Einteilungsleere“. Zu diesem Zweck wurde es ursprünglich entwickelt; als Art Schablone oder eben Leere. Diese Leere, welche für Abwesenheit von etwas steht oder ein Leerzustand beschreibt, möchte befüllt werden; sie dient als Platzhalter für ordnende Zuordnungen und verweist damit auf die im Symbol vorgesehenen Bereiche.

Die Gestaltung des Tellerkreuzes muss sich als Röhrensystem vorgestellt werden, in dem alle Elemente miteinander verbunden sind. Durch die Röhren kann das Benötigte in den Raum weichen und umgekehrt. So beläuft sich die Vorstellung darauf, dass im äußeren Ring des Symbols die Gesamtheit von allem fließt. Diese strömt überall hinein und nimmt im Gegenzug von allem etwas mit, um es weiter zu verteilen (ähnlich dem Blutkreislauf). Im zentralen Feld des Symbols werden die gewünschten 8 Komponenten in die einzelnen Felder geordnet. Dabei werden auf der aufrechten und der liegenden Acht (hierbei handelt es sich jeweils um symbolische Achten, welche einen kreativen Blick erfordern, um diese zu erkennen) die jeweils direkt in Verbindung stehenden Komponenten gegenübergestellt. Diese langgezogenen Achten stehen über den Kreis der Gesamtheit hinaus, was das „über den Tellerrand schauen“ symbolisiert. In den Zwischenräumen des Symbolfeldes werden die ergänzenden Komponenten untergebracht. Diese gehören zum Ganzen, besitzen aber keinen direkten Gegenpart, und wenn doch, können sie dementsprechend gegenübergestellt werden. Falls benötigt, können noch die 4 Austrittsrichtungen des Symbols genutzt werden. Bei alledem ist die Einteilung nicht konstant, denn ändert sich der Zusammenhang, also wie etwas zueinander gestellt wird, so ändert sich auch die Einteilung. Diese Einteilung ist hierbei symbolisch zu betrachten, um ein Gefühl bzw. eine Vorstellung für Zusammenhänge des gewählten Themas zu erhalten. Denn unabhängig vom Thema werden Wechselbeziehungen zwischen den Komponenten dargestellt, die im Symbol räumlich nachvollzogen werden können.

Doch nicht alles kann in das Wegonam „Tellerkreuz“ eingearbeitet werden. So ist es beispielsweise bei der Wegonam-Methode und dem Energiefluss nicht möglich, da beide primär als Abfolgen beschrieben werden. Für solche Fälle gibt es im Wegonam andere Möglichkeiten der optischen Darstellung. Im Folgenden werden die 8 Bestandteile des Universums, wie sie im Wegonam genutzt werden, als Beispiel für eine Einteilung verwendet. Dasselbe geschieht mit den 8 Wegonam-Elementen, die im Wegonam vorkommen. Hierbei wird die Symbolik zusätzlich durch Farben ergänzt, um die Zuordnung im Symbol visuell zu unterstützen. Auf eine detaillierte Bedeutung der einzelnen Komponenten wird an dieser Stelle nicht eingegangen, dies geschieht in dem Kapitel, in dem das jeweilige Thema besprochen wird.

In der Einteilung der Bestandteile des Universums stehen Materie und Geist sowie Zeit und Raum jeweils in enger Verbindung zueinander, was im Symbol durch gegenüberliegende Felder dargestellt ist. Gleichzeitig wirken Masse und Kraft sowie Energie und Arbeit auf die vier Hauptkomponenten ebenso ein wie sie sich untereinander beeinflussen. Es soll auf diese Weise versinnbildlicht werden, wie die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen den im Universum vorzufindenden grundlegenden Komponenten (Geist, Materie, Raum, Zeit) wirken und wie zugleich Masse, Kraft, Energie und Arbeit sowohl auf diese einwirken als auch sich untereinander beeinflussen; alles hängt mit allem zusammen. Die vier Himmelsrichtungen und vier Himmelskörper sind in diese Leere aufgenommen, orientiert an den äußeren Bezugspunkten des Symbols.

Bei der Einteilung der Wegonam-Elemente gibt es die Gegenüberstellung von Wasser und Feuer sowie die von Holz und Metall, da diese jeweils direkt in Verbindung zueinanderstehen, die im Symbol als gegenüberliegende Felder angeordnet sind. Gleichzeitig wirken Luft und Mineralien sowie Erde und Gestein auf diese ein und umgekehrt. Positioniert sind sie in den verbindenden Segmenten (hellbraun) des Symbols. Die vier Jahreszeiten werden hier zu den Elementen gezählt, da sie das Produkt des Zusammenspiels der Elemente sind, was sich im umlaufenden Symbolbezug widerspiegelt. Jede Jahreszeit besitzt ihre eigenen charakteristischen Merkmale, die das Wachstum von Pflanzen, das Verhalten von Tieren und die Lebensweise der Menschen beeinflussen. Zudem repräsentieren die Jahreszeiten auch die verschiedenen Aspekte des Seins und Vergehens.

Dies sind zwei grobgefasste Beispiele ohne nähere Erklärungen der einzelnen Komponenten, wie das Tellerkreuz im Wegonam angewendet wird. Dieses kommt unter den verschiedensten Aspekten zum Einsatz und taucht somit in Variationen auf, wobei die symbolische Struktur als konstante Orientierung dient. Dabei wird immer nur der Inhalt verändert, die „Schablone“ bleibt erhalten, sodass neue Inhalte stets entlang derselben Symbolordnung gelesen werden können.

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