Die folgenden Artikel gehören zum Wegonam und laufen unter der Rubrik „Gedankengänge über …“. Diese Gedanken wandern in erster Linie auf dem Weg des Menschen und das Leben im Allgemeinem.
Gedanken stellen eine Meinung dar, welche grundsätzlich unvollendet, lücken- und fehlerhaft sein können. Die Artikel sollen dazu anregen, die eigene Sichtweise zu erweitern und die eigenen Gedanken über das jeweilige Thema hinaus fließen zu lassen.
Hinweis: In den folgenden Artikeln wird immer das Maskulin zum Beispiel „Der Künstler“ verwendet und natürlich ist dann auch immer „Die Künstlerin“, also die Frau gemeint. Und damit keiner zu kurz kommt, dürfen sich auch gerne alle anderen angesprochen fühlen, die sich noch nicht sicher sind, was sie sind. Fazit: Jeder ist hier herzlich eingeladen, sich die Artikel zu Gemüte zu führen, und keiner wird ausgeschlossen, bis auf diejenigen, die sich aufgrund ihrer Sichtweise auf die Dinge selbst ausschließen möchten.
In dem Artikel Bewertung, Mitläufer und Einheitsbrei werden diese drei Aspekte gedanklich durchleuchtet. Dabei geht es in dem Bewertungsteil des Artikels, welcher hier sehr grob zusammengefasst ist, um Folgendes:
„Bewertungen haben in der heutigen Gesellschaft an Bedeutung gewonnen, sodass nahezu alles bewertet wird, einschließlich Kunst, Produkte und sogar der Tod. Diese Bewertungen verleihen Dingen einen Wert, der sich oft auf den Verkaufspreis auswirkt. Im Internet kann jeder seine Meinung hinterlassen, was die Frage aufwirft, wie hilfreich solche Bewertungen tatsächlich sind. Oft sind sie subjektiv und von persönlichen Erfahrungen, Emotionen und Vorurteilen geprägt, was zu unterschiedlichen Meinungen über dasselbe Werk führt. Kritiken können auch von Neid oder falschen Informationen beeinflusst sein, und viele Leser lassen sich von der Meinung anderer leiten, ohne selbst zu urteilen. Die Verpackung eines Werkes, wie das Cover eines Buches, spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Bewertung. Bewertungen können als Orientierungshilfe dienen, sind jedoch oft nichtssagend und können die eigene Wahrnehmung und Entdeckung neuer Erfahrungen einschränken. Kritiken im Internet neigen dazu, in Beleidigungen und persönliche Angriffe abzudriften, was die Qualität der Diskussion mindert. Letztlich ist jede Bewertung subjektiv und sollte kritisch hinterfragt werden, um die eigene Meinung zu bilden. Bewertungen sind somit ein komplexes Thema, das sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Kunst und Produkten hat.“
In dem Mitläufer Teil:
„Mitläufer sind entscheidend für die Entstehung von Macht, Unterdrückung und Trends, da sie den Trendsettern folgen und deren Meinungen übernehmen. Diese Mitläufer, oft bewundert von anderen, streben nach Zugehörigkeit und identifizieren sich mit den Vorbildern, was Unternehmen ausnutzen, um Produkte zu vermarkten. Während Vorbilder inspirierend sein können, führt unreflektiertes Mitläufertum dazu, dass Menschen passiv an Bewegungen teilnehmen, ohne sich mit den Themen auseinanderzusetzen. Dies kann gefährlich werden, insbesondere in extremen politischen oder religiösen Kontexten, wo Mitläufer ohne Verständnis für die Konsequenzen agieren. Oft wird Kritik geäußert, ohne dass sich die Kritiker tatsächlich mit dem Werk beschäftigt haben, was zu einer oberflächlichen Meinungsbildung führt. Mitläufer sind leicht beeinflussbar und neigen dazu, Trends blind zu folgen, ohne deren Hintergründe zu hinterfragen. Trends können jedoch auch positiv sein, solange die Entscheidung, ihnen zu folgen, aus eigenem Antrieb erfolgt. Ein Zeichen, kein Mitläufer zu sein, ist, wenn man auch nach dem Verfliegen eines Trends an seinen eigenen Überzeugungen festhält. Letztlich sollte die eigene Meinung unabhängig von der Masse gebildet werden, um authentisch zu bleiben.“
Im dem Einheitsbrei Teil:
„Die Fähigkeit zum selbständigen Denken wird oft durch den Druck des sozialen Umfelds eingeschränkt, das vorschreibt, wie man leben und was man essen soll. Dieser „Einheitsbrei“ führt dazu, dass viele Menschen unreflektiert den Meinungen und Trends anderer folgen, anstatt ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Während das Imitieren von Vorbildern anfangs normal ist, sollte man im Laufe der Zeit lernen, kritisch zu hinterfragen und eigene Präferenzen zu entwickeln. Der Einheitsbrei manifestiert sich nicht nur äußerlich in Mode und Trends, sondern auch in der Denkweise, was zu einer einseitigen Sicht der Dinge führen kann. Um diesem Brei zu entkommen, ist es wichtig, sich inspirieren zu lassen und die bestehenden Ideen neu zu arrangieren, anstatt sie blind zu übernehmen oder abzulehnen. Mut zur Vielsichtigkeit und die Bereitschaft, selbst zu suchen, sind entscheidend, um individuelle Meinungen zu entwickeln. Einheitsbrei ist kein neues Phänomen und prägt die verschiedenen Epochen der Geschichte. Es ist wichtig, sich nicht nur auf eine Informationsquelle zu verlassen, um fundierte Urteile zu fällen. Letztlich sollte jeder die Möglichkeit haben, eine eigene Meinung zu bilden, um nicht im Einheitsbrei der Einheit unterzugehen.“
Zum vollständigen Artikel Bewertung, Mitläufer und Einheitsbrei
In dem Artikel Kunst, Kultur und Kreativität werden diese drei Aspekte gedanklich durchleuchtet. Dabei geht es in dem Kunstteil des Artikels, welcher hier sehr grob zusammengefasst ist, um Folgendes:
„Das Kunst ein dynamischer Prozess ist, der ständige Erneuerung und vielfältige Interpretationen ermöglicht. Sie umfasst nicht nur ästhetische Aspekte, sondern auch die kreative Schöpfung, die von Emotionen und persönlichen Erfahrungen des Künstlers beeinflusst wird. Kunst ist nicht das fertige Werk, sondern der kreative Akt selbst, der keine festen Regeln befolgen muss. Der Künstler dient der Kunst, nicht umgekehrt, und findet Befriedigung in der Schöpfung, unabhängig von Anerkennung oder finanzieller Belohnung. Kunst sollte als ein freier Raum betrachtet werden, der nicht von politischen oder kulturellen Ideologien beeinflusst wird. Sie ist ein Ausdruck des Lebens und der menschlichen Erfahrung, der nicht erklärt, sondern interpretiert werden muss. Die Wahrnehmung von Kunst ist subjektiv, und die Masse sollte nicht darüber entscheiden, was Kunst ist. Ein Kunstwerk verliert seine Bedeutung nicht durch Vervielfältigung, sondern bleibt ein Ausdruck des kreativen Prozesses. Letztlich ist Kunst ein Weg, der die Grenzen des Gewöhnlichen überschreitet und die Essenz des Lebens reflektiert.“
In dem Kultur Teil:
„In der Land- und Forstwirtschaft wird der Boden kultiviert, um ihn für die Saat vorzubereiten, was in Mono- oder Mischkulturen geschieht. Kultur umfasst alles, was der Mensch schafft und als wertvoll erachtet, einschließlich Ausdrucksformen wie Kunst, Musik und Bildung. Sie wird durch Regelwerke strukturiert, die von -Entscheidern- aufgestellt werden, um Gemeinschaften zu leiten und ein besseres Leben zu ermöglichen. Kultur kann jedoch auch zur Kontrolle führen, wenn Menschen blind Traditionen folgen, ohne sie zu hinterfragen. Religion und Weltanschauungen können ebenfalls kulturell prägend sein und Konflikte zwischen verschiedenen Gruppen hervorrufen. Geschmack und Ästhetik sind zentrale Elemente der Kultur, die jedoch zu Monotonie führen können, wenn sie nicht vielfältig sind. Jede Gemeinschaft und Familie hat ihre eigenen kulturellen Rituale und Traditionen, die sich im Laufe der Zeit verändern können. Kulturen kommen und gehen, ähnlich wie im Ackerbau, wo neue Ideen gesät und alte verworfen werden. Letztlich ist Kultur ein Design für Lebensmuster, das die Identität einer Gruppe in einer bestimmten Epoche prägt.“
In dem Kreativität Teil:
„Das Wort -kreativ- wurde 1973 im Duden eingeführt und hat viele Synonyme wie einfallsreich, fantasievoll und innovativ. Kreativität wird als schöpferische Kraft betrachtet, die als Vorstufe zur Kunst dient, jedoch nicht identisch mit ihr ist. Sie repräsentiert den Denkprozess, der der Kunst vorausgeht, und ist somit instinktlos und kopfgesteuert. Kunst und Kreativität ergänzen sich, sind aber nicht dasselbe; ein Künstler muss entscheiden, wie viel Kreativität er in seine Kunst einfließen lässt. Zu viel Kreativität kann die Kunst mindern, während Kunst auch ohne kreativen Akt entstehen kann. Kreativität ist die Fähigkeit, etwas Bedachtes und Originelles zu schaffen, wobei Begabung, Wissen und Umgebungsbedingungen eine Rolle spielen. Sie wird oft zur Problemlösung oder zur Erfüllung von Aufgaben eingesetzt. Ein Beispiel für den kreativen Prozess ist die Ideensammlung, die als kreativer Akt gilt, während das Schreiben selbst als Kunst betrachtet wird. Kreativität sollte verschwinden, wenn die Kunst beginnt, da Kunst nicht überarbeitet werden kann. Zusammengefasst: Kreativität dient der Kunst, ist aber keine Kunst an sich.“
Zum vollständigen Artikel Kunst, Kultur und Kreativität